Lesung aus Kress in der Helene-Nathan-Bibliothek

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Donnerstag, 10.11.2016 18:30 Uhr

Am 10.11. lese ich in der Neuköllner Helene-Nathan-Bibliothek aus "Kress". Auf die Lesung freue mich besonders, nicht nur weil ein Teil des Romans im selben Gebäude spielt, sondern auch, weil die Berliner Stadtbibliotheken überall in der Stadt mit ihrem Lesungs- und Kulturprogramm, vor allem aber auch mit ihrer Kinder- und Jugendarbeit einen enorm wichtigen Beitrag zur kulturellen Bildung junger Menschen in Berlin leisten.

Aljoscha Brell

Kress

"Gelungen ist besonders die Berlin-Atmosphäre – die überfüllten U-Bahnen, die typischen Wohnverhältnisse und viele bunte, lächerliche, schräge Figuren. So lässt sich das Buch als amüsante Unterhaltung lesen, aber auch als Etüde der Großstadteinsamkeit oder als Psychogramm eines zeitgenössischen Gernegroß."

Melina Savvidou, FAZ, 19.12.2015

"Aljoscha Brell erzählt in seinem tragikomischen Debüt von einer menschlichen Katastrophe – und überzeugt auf ganzer Linie."

Roman Halfmann, Hessischer Rundfunk

"[Brells] Roman ist zweifelsfrei dem Genre Unterhaltungsliteratur zuzuzählen, aber in vielem besser als das meiste, was man in diesem Herbst an sogenannter "ernster Literatur" zu lesen bekommt."

Dierk Wolters, Frankfurter Neue Presse

"Was die Lektüre manchmal beklemmend macht, ist der nachvollziehbare Kern von Kress' Verhalten: die erlittenen Kränkungen, die Abwehr des befürchteten Andersseins, Sehnsucht nach Nähe und die gleichzeitige Angst davor, sich dann in seiner ganzen Würstchenhaftigkeit zeigen zu müssen."

Andrea Kathrin Kraus, Kreuzer Leipzig