Buchpremiere "Kress"

y
Donnerstag, 10.09.2015 20:00 Uhr

Irgendwann muss mal Schluss sein: Nachdem Aljoscha Brell fast acht Jahre lang daran herumgeschrieben hat, veröffentlicht der Ullstein-Verlag in diesem September sein Erstlingswerk, den Roman „Kress“. Worum geht es? Um einen jungen Mann, der alles ringsherum für höchst mittelmäßig hält – bis er sich Hals über Kopf in eine Frau verliebt, der er zu seinem Leidwesen das Wasser nicht reichen kann.

Um das Ereignis dieser Veröffentlichung zu feiern, lädt der Ullstein-Verlag am 10. September zu einer Buchpremiere in die schöne Kreuzberger Ernst-Bar. Was gibt es da? Eine Lesung, den Autor, und jede Menge Getränke.

Eintritt frei.

Kress

"Gelungen ist besonders die Berlin-Atmosphäre – die überfüllten U-Bahnen, die typischen Wohnverhältnisse und viele bunte, lächerliche, schräge Figuren. So lässt sich das Buch als amüsante Unterhaltung lesen, aber auch als Etüde der Großstadteinsamkeit oder als Psychogramm eines zeitgenössischen Gernegroß."

Melina Savvidou, FAZ, 19.12.2015

"Aljoscha Brell erzählt in seinem tragikomischen Debüt von einer menschlichen Katastrophe – und überzeugt auf ganzer Linie."

Roman Halfmann, Hessischer Rundfunk

"[Brells] Roman ist zweifelsfrei dem Genre Unterhaltungsliteratur zuzuzählen, aber in vielem besser als das meiste, was man in diesem Herbst an sogenannter "ernster Literatur" zu lesen bekommt."

Dierk Wolters, Frankfurter Neue Presse

"Was die Lektüre manchmal beklemmend macht, ist der nachvollziehbare Kern von Kress' Verhalten: die erlittenen Kränkungen, die Abwehr des befürchteten Andersseins, Sehnsucht nach Nähe und die gleichzeitige Angst davor, sich dann in seiner ganzen Würstchenhaftigkeit zeigen zu müssen."

Andrea Kathrin Kraus, Kreuzer Leipzig